Dieter Kannengießer bleibt weiterhin Fraktionschef der „Parteifreien/ÜWG“ im Kreistag. Der Kolbermoorer 2. Bürgermeister wurde von seiner Fraktion einstimmig wiedergewählt, sein Stellvertreter ist auch künftig der Samerberger Bürgermeister Georg Huber.

Zusammen mit den weiteren Fraktionsmitgliedern Gudrun Unverdorben, Bad Endorf, Rainer Auer, Stephanskirchen, Rudolf Leitmannstetter, Vogtareuth und Karl Liegl aus Flintsbach   wurden die Ausschuss-Besetzungen einvernehmlich festgelegt.



Was die Frage des stellvertretenden Landrats

angeht, so stehen die Parteifreien der Fortführung der bewährten Personalie Josef Huber (Babensham) positiv gegenüber. „Aufgrund seiner guten Arbeit während der langen Krankheitsvertretung von Wolfgang Berthaler bringen auch wir Josef Huber unser Vertrauen entgegen“, so Kannengießer.

Nachdem die Parteifreien im Kreistag viertstärkste Kraft sind und im Landkreis die meisten unabhängigen Bürgermeister stellen, sollte nach Meinung der Fraktion eine der vier weiteren Landrats-Stellvertreter von den Parteifreien besetzt werden. Kannengießer hatte diesen Posten zwölf Jahre inne.

Kannengießer spiele aber bei den Überlegungen von CSU-Landrat Otto Lederer keine Rolle mehr, ließ Lederer durchklingen. Er setze vielmehr auf das Quartett um Marianne Loferer (CSU), Andrea Rosner (Grüne), Alexandra Burgmaier (SPD) und neuerdings Sepp Hofer (FW).

Wahlkampfaussagen Kannengießers zur Geburtenstation Bad Aibling und die klare Meinung des Landratskandidaten Rainer Auer zum Brenner Nordzulauf waren Lederer offenbar ein Dorn im Auge, hieß es aus der CSU.

„Die Fraktion zeigt sich in Anbetracht der Aussagen der CSU zu den beiden Themen erstaunt. Die Geburtenstation Bad Aibling brachte die CSU als erste in den Wahlkampf. Hier sollte wohl der Anschein erweckt werden, dass durch die Anwesenheit der Gesundheitsministerin in einer Wahlkampfveranstaltung der Geburtenstation wieder Leben eingehaucht werden kann. Beim Thema Brenner Nordzulauf hat sich Landratskandidat Rainer Auer klar positioniert und wir werden die weitere Entwicklung kritisch begleiten“, so Kannengießer.

„Es ist zwar schade, dass mit Kannengießer ein bewährter Kommunalpolitiker, der gerade während der letzten Wahlperiode umfassende Vertretungsaufgaben erfolgreich wahrgenommen hat, nun vom neuen Landrat nicht mehr berücksichtigt wird. Aber fundierte Sacharbeit in den Kommunen und im Landkreis sind uns wichtiger als das Ringen um Posten“, heißt es in der Stellungnahme der Parteifreien.

Pressemitteilung: Kreisverband Parteifreie/ÜWG – Pressereferent: Georg Huber

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