Die Parteifreien / ÜWG im Landkreis Rosenheim nominieren den Stephanskirchner Bürgermeister Rainer Auer zum Landratskandidaten.



Fraktion und Vorstandschaft der ÜWG kamen nach eingehenden Beratungen zur einstimmigen Entscheidung zu Gunsten des  Stephanskirchner Gemeindeoberhaupts für die Kommunalwahl im März 2020.



Rainer Auer (53) verkörpert wie kaum ein anderer Mandatsträger im Landkreis das Erfolgsmodell einer unabhängigen, parteifreien, erfolgreichen Kommunalpolitik für den Bürger.

Rainer Auer ist aus Überzeugung parteifrei: "Immer wenn Parteipolitik in den Vordergrund rückt, verliert die Sache und damit unsere eigentliche Aufgabe", so seine langjährige Erfahrung als Rathauschef.
Diese Grundhaltung wolle er auch als Landrat beibehalten. Seine Neigung, unterschiedliche Blickwinkel bei der Entscheidungsfindung zuzulassen, erklären sich sicher auch durch seine vielseitigen beruflichen Erfahrungen.

Rainer Auer, als zweiter von drei Söhnen geboren, erlernte zunächst das Konditoren-Handwerk. Nach fünf Jahren Berufspraxis folgte sein Zivildienst im Krankenhaus Rosenheim. Im Anschluss holte er auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur nach und begann ein Studium zum Hauptschullehrer. Nach dem erfolgreichen Abschluss arbeitete Rainer Auer elf Jahre als Lehrer in Stephanskirchen und Bad Feinbach.

Rainer Auer ist verheiratet und Vater zweier erwachsener Söhne.
2008 zog er mit einem überraschenden Erfolg gegen den damals amtierenden CSU-Amtsinhaber ins Rathaus Stephanskirchen ein und wurde sechs Jahre später trotz eines Gegenkandidaten mit beeindruckenden 87% der Stimmen wieder gewählt.

Mit Rainer Auers Grundsatz "Miteinander geht's leichter als gegeneinander" will er auch bei wichtigen Landkreisthemen Erfolge erzielen:

Thema ÖPNV: Die zunehmenden Staus im Landkreis sind laut Auer ärgerlich, für Umwelt und Gesundheit schädlich und völlig unwirtschaftlich. Es fehle bislang die Einsicht und der Mut, wirksame Lösungen anzugehen. "Offen gesagt kennen viele Entscheidungsträger im Landkreis den ÖPNV kaum aus eigener Erfahrung. Wenn der öffentliche Nahverkehr aber weiterhin als Beiwerk betrachtet wird, laufen wir Gefahr, zukünftig noch mehr Zeit im Stau verbringen" ist Auer überzeugt.

Thema Brenner-Nordzulauf: Hier fehlt laut Auer eine bündelnde Kraft, die die Interessen des Gesamtlandkreises vertritt. Dies schwäche den Landkreis enorm, weil das wichtige gemeinsame Ziel der Verkehrsentlastung für die Region in den Hintergrund geraten ist. Entsprechend werde die Diskussion von Einzelinteressen wie das der Speditionen oder einer österreichischen Verkehrsoptimierung dominiert.

"Das Wohl der Region müsse wesentlich deutlicher von uns gefordert werden", erklärt Auer, da von der überregionalen Politik kaum Hilfe zu erwarten sei. Auch sei kaum zu übersehen, dass das Verkehrsministerium das Inntal in erster Linie als Verkehrsweg betrachtet und die Region diesem Ziel unterordne.

Für Auer ist die Forderung nach einem dritten und vierten Gleis vor allem ein weiterer Schritt, um das Inntal zum Hauptverkehrsweg über die Alpen zu machen. Er befürchtet ein bitteres Erwachen für alle, die durch ein solches Bauwerk auf Entlastung vor ihrer Haustüre hoffen.

Thema Wirtschaft: Auch hier steht für Auer das "Miteinander" im Vordergrund. Die in Stephanskirchen bewährte Praxis, Betriebe und Unternehmen regelmäßig zum Informationsaustausch zu besuchen, will er auch als Landrat beibehalten. Als Bürgermeister ging es Auer nicht darum, Gewerbegebiete maßlos auszudehnen und unüberlegt neue Betriebe in die Region zu ziehen. Entscheidend sei hingegen, bestehendes Gewerbe zu pflegen und dessen Bestand zu sichern.

Thema Wachstum des Landkreises:  Ist für den Landkreis ein "immer größer" oder "immer mehr Einwohner" auch wirklich immer besser? Die Fragen: "Was bedeutet für uns Lebensqualität?" oder "Wie stellen wir uns unseren Landkreis in 20 Jahren vor?" will Auer nicht allein im "stillen Kämmerlein" sondern gemeinsam mit allen 46 Gemeinden beantworten. Sein erster Schritt hierzu: Er will alle Landkreisgemeinden in den ersten drei Monaten seiner Amtszeit als Landrat durch persönliche Besuche kennen lernen und ihre Anliegen aufnehmen.

Stellungnahme von Dieter Kannengießer, dem 1. Vorsitzenden des Kreisverbands der Parteifreien:

"Mit der Bekanntgabe unseres Kandidaten haben wir uns selbstverständlich aufgrund des Gesundheitszustandes von Landrat Wolfgang Berthaler Zeit genommen, bis sich dieser selbst erklärt.

Für unsere parteifreie Wählervereinigung ist es wohl ein Glücksfall einen versierten Bürgermeister als Kandidaten für das Amt des Landrats gewinnen zu können. Rainer Auer hat zwölf Jahre als Bürgermeister die Geschicke der 11.000-Einwohnergemeinde Stephanskirchen erfolgreich geleitet. Wir sind überzeugt, dass Auer auch den Landkreis Rosenheim mit seinen Ideen fortentwickeln kann und zwar in die richtige Richtung.

Nahezu die Hälfte der 46 Landkreis Kommunen werden von Parteifreien Bürgermeistern geführt. Dies ist ein deutlicher Hinweis auf das Erfolgsmodell einer parteiunabhängigen Sach- und Kommunalpolitik.

Ob Bildung und Familie, Naturschutz und Wirtschaft oder Tourismus - zur großartigen Themenvielfalt im Landkreis Rosenheim haben die Parteifreien immer das Ohr ganz nah am Bürger."

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